Für Maßnahmeträger, Bildungsträger und Integrationskursanbieter
Ihre Teilnehmenden versäumen Fristen, weil sie das Schreiben nicht verstanden haben
Nicht weil sie unwillig sind. Weil im Brief auf Deutsch steht, was bis wann zu tun ist —
und das Datum mitten im Fließtext.
Was Sie das heute kostet
Drei Posten, die in keiner Kalkulation stehen, aber jeden Monat anfallen:
Erklärzeit Ihres Personals. Dieselbe Frage, dreißig Mal in einer Gruppe. Ihre
Fachkraft erklärt statt zu unterrichten.
Abbrüche und Sanktionen. Wer einen Meldetermin versäumt, gerät in eine
Leistungsminderung — und fällt danach häufig ganz aus der Maßnahme.
Ihre Kennzahlen. Teilnahmequote, Abschlussquote, Vermittlungsquote. Genau die
Zahlen, an denen die Verlängerung Ihres Auftrags hängt.
Was das Werkzeug tut
Der Weg, nach Status sortiert
Die teilnehmende Person wählt ihren Aufenthaltsstatus und sieht ihren eigenen Weg:
welcher Schritt, wohin, welche Unterlagen, welche Frist, welche Folge bei Versäumnis —
jeweils mit der Norm dazu.
Sprache und Sprachausgabe
Bedienung per Sprache und Vorlesen des Textes. Wer schlecht liest, kann das Werkzeug
trotzdem benutzen — das betrifft einen erheblichen Teil jeder Gruppe.
Steuer und Rückerstattung
Was vom Bruttolohn abgeht und was am Jahresende zurückzuholen ist. Der häufigste
Grund, warum jemand ein Jahr lang zu viel zahlt: die falsche Steuerklasse.
Formulare per Sprache
Die Anmeldung beim Bürgeramt wird gesprochen ausgefüllt und ausgedruckt.
Weitere Formulare folgen — nach dem, was in Ihrem Alltag tatsächlich anfällt.
Was es ausdrücklich nicht ist
Das steht hier vorn und nicht im Kleingedruckten, weil Sie mit öffentlichen Mitteln
arbeiten und nichts einkaufen können, das rechtlich wackelt.
Keine Rechtsberatung. Das Werkzeug zeigt, was in den Vorschriften steht und
welche Frist gilt, mit Angabe der Norm. Es sagt niemandem, was er tun soll. Damit ist es
ein Nachschlagewerk mit vorgegebenem Entscheidungsbaum — die Konstruktion, die der
Bundesgerichtshof am 09.09.2021 (I ZR 113/20) für zulässig erklärt hat.
Keine Steuerberatung. Der Rechner ist ein Informationswerkzeug. Eine
Erklärung wird nicht für die Person erstellt und nicht eingereicht.
Kein Auftreten gegenüber Behörden. Es spricht und unterschreibt immer die
Person selbst. Das Werkzeug bereitet vor, übersetzt und prüft — es vertritt nicht.
Keine Datenerhebung über Teilnehmende. Es gibt keine Konten und keine
Speicherung persönlicher Angaben.
Der Vorschlag: ein Pilot, kostenlos, mit Messung
Kein Verkaufsgespräch, sondern ein Versuch mit Zahlen. Wenn nichts besser
wird, war es eine Gruppe und kein Budget.
Vorher messen. Wir halten drei Zahlen fest: versäumte Meldetermine pro Monat,
Abbrüche pro Kurs, und wie viel Zeit Ihr Personal für Einzelerklärungen aufwendet.
Eine Gruppe, drei Monate. Die Teilnehmenden bekommen den Zugang. Ihr Personal
bekommt eine Einweisung von einer Stunde.
Anpassen an Ihren Alltag. Welche Formulare und welche Schreiben bei Ihnen
tatsächlich anfallen, weiß nur Ihr Haus. Danach wird ergänzt.
Nachher messen. Dieselben drei Zahlen. Das Ergebnis gehört Ihnen, auch wenn es
gegen uns spricht.
Erst danach über Geld: Lizenz je teilnehmender Person und Monat, jährlich,
auf Wunsch unter Ihrer eigenen Marke.
Pilot anfragen
Zwei Sätze genügen: welche Maßnahme, wie viele Teilnehmende, welche Sprachen im Haus.